Videobotschaft von Peter Koester zur Corona-Pandemie, vom 27.03.2020

Freitag, 27.03.2020 - 17:00 Uhr

Anlässlich der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie hat Bürgermeister Peter Koester eine Videobotschaft aufgezeichnet, in der er sich an alle Waldbröler/innen richtet. Die Videobotschaft kann ab sofort auf dem YouTube-Kanal der Stadt Waldbröl angesehen werden:

Öffnet externen Link in neuem FensterVideobotschaft jetzt auf YouTube ansehen

www.youtube.com/watch?v=vZJE07JelVE

Wer die Botschaft des Bürgermeisters lieber lesen möchte, statt das Video anzusehen, kann nachfolgend die schriftlichen Fassung nachlesen.

Botschaft des Bürgermeisters an alle Waldbröler/innen, vom 27.03.2020

Sehr geehrte, liebe Waldbrölerinnen und Waldbröler,

die Coronapandemie beschäftigt uns sehr intensiv. Es sind schwere Zeiten, die Sie und uns alle erheblich belasten. Auf allen Ebenen sind die Ämter, Gesundheitseinrichtungen, Behörden und viele viele Helfer tätig, damit wir diese Herausforderung überstehen. Allerdings ist ein Ende der Pandemie nicht absehbar. Eher ist davon auszugehen, dass noch eine große Welle auf uns zukommt.

Es sind viele Maßnahmen ergriffen worden, die für Sie und uns alle erhebliche Einschnitte in das tägliche gesellschaftliche Leben bedeuten. Vor ein paar Tagen noch hatte ich den Eindruck, dass manche die Situation eher auf die leichte Schulter nehmen und den Allgemeinverfügungen nicht die rechte Bedeutung zukommen ließen. Durch die ab Sonntag ergangenen eindeutigen Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen sollten auch endlich alle den Ernst der Lage verstehen, die sich bis dahin auf unerträgliche Art und Weise fahrlässig verhalten haben und noch in Gruppen unterwegs waren.

Nach den aktuellen Erfahrungen und Erkenntnissen hält sich nun aber der allergrößte Teil der Bürgerinnen und Bürger schon seit mehreren Tagen verantwortungsbewusst. Nahezu alle haben verstanden, dass sie sich und andere am besten schützen können, wenn sie Begegnungen auf den engsten Familienkreis beschränken.

Die Herausforderungen der Pandemie fordern auch den Beschäftigten in den Kommunen alles ab. Die Krisenstäbe tagen fortwährend. Die Stadtverwaltung muss die Umsetzung der Notmaßnahmen bewerkstelligen. Das Ordnungsamt überprüft die Lage auf den Straßen, Plätzen und Parks und die Verwaltung ist Anlaufstelle für Gewerbetreibende, Eltern, die für ihre Kinder einen Platz in der Notbetreuung brauchen und vieles mehr.

Im Ergebnis kann ich ein großes gegenseitiges Verständnis für die Situation und die Maßnahmen feststellen. In Einzelfällen bedarf es noch des engagierten Eingreifens seitens des Ordnungsamtes. Aber auch hier stoßen wir fast überall auf Verständnis für unser Handeln.

Bedenklich finde ich das Verhalten von einigen wenigen, die in den Lebensmittelmärkten und Discountern weiterhin Hamsterkäufe bewerkstelligen wollen. Es ist für alle genug da. Deshalb lassen sie uns auch hier gemeinsam dafür sorgen, dass auch alle genug bekommen und keine eskalierenden Situationen vor den Kassen entstehen.

Auch für die jüngsten Waldbrölerinnen und Waldbröler, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ist dies eine schwere Zeit. Die Begegnungen mit Freundinnen und Freunden, das gemeinsame Spielen, das Fußballspielen draußen, das gemeinsame Sitzen und Verweilen an schönen Plätzen ist verboten. Das gilt gleichwohl für alle und natürlich auch für die Seniorinnen und Senioren.

Klar muss aber sein, dass es weiterhin auf jeden einzelnen ankommt. Selbst bei dem derzeitigen Kontaktverbot werden die Infektionsketten nur zu sprengen sein, wenn sich jeder verantwortlich verhält. Nur dadurch lässt sich die tägliche Zahl der Neuinfektionen deutlich verringern.

Ich möchte mich an dieser Stelle vielmals für Ihre Geduld, für Ihre Solidarität gegenüber anderen, für die Hilfe der schwächeren und älteren Menschen, für die Betreuung, für die gegenseitige Unterstützung und bei allen ehrenamtlich Tätigen für ihre jetzt so wichtige Arbeit herzlich bedanken. Lassen Sie lassen Sie uns gemeinsam alles daran setzen, diese schwierige Zeit zu überstehen.

Allen die erkrankt sind, wünsche ich gute Besserung, kommen sie schnell wieder auf die Beine.

Und an alle anderen: Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgermeister Peter Koester

 

 

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