Regierungspräsidentin überreicht Bewilligungsbescheid für Naturerlebnisakademie

Olaf Wirths, Michael Deitmer, Peter Koester, Gisela Walsken, Friedhelm Kamps, Hagen Jobi und Bodo Löttgen (v.l.n.r.)

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Presse und Gäste sind aufmerksame Zuhörer

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Donnerstag, 27.01.2011 - 12:18 Uhr

Großer Bahnhof am 24.01.2011 im Bürgerhaus. Bürgermeister Peter Koester hatte eine lange Begrüßungsliste abzuarbeiten. Regierungspräsidentin Gisela Walsken, der leitende Ministerialrat im Wirtschaftsministerium Michael Deitmer, Landrat Hagen Jobim, der Geschäftsführer des DJH  Friedhelm Kamps,  Projektinitiator Olaf Wirths und MdL Bodo Löttgen gehörten zu den Gästen. Der Anlass war kein geringerer als die Überreichung des seit langem erwarteten Bewilligungsbescheides für die Errichtung der Naturerlebnisakademie Nutscheid.

Das Gebiet der ehemaligen Bundeswehr auf dem Höhenrücken von Waldbröl mit seinen angrenzenden Wald- und Grünflächen ist hervorragend geeignet für eine sanfte touristische Nutzung. Dieses Areal bietet demnächst einer Naturerlebnisakademie Raum und Platz. Insgesamt verfolgt das Projekt durch die verschiedenen Angebotsmodule ein Attraktivitätsspektrum von der klassischen Naherholung, über innovatives Erleben bis hin zu einer Vielzahl von naturerlebnispädagogischen Angeboten. Das Vorhaben ist in der Kombination einmalig und wird als touristisches Highlight die Attraktivität und Bekanntheit des Naturparks, der Stadt Waldbröl und des Oberbergischen Kreises erheblich fördern. Das Projekt wird die Wirtschaftskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Naturpark Bergisches Land stärken und es wird einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Wirtschaftsstrukturen des Landes Nordrhein-Westfalen leisten.

Bis zur Bewilligung war es ein weiter Weg. Ein Weg auf dem viele Menschen und Köpfe sich eingebracht haben, auf der Grundlage einer Projektidee von Olaf Wirths, der im Jahre 2008 mit seinem Preisgewinn im Rahmen des europäischen Wettbewerbsbeitrages „Erlebnis NRW“ eine vordere Platzierung erreichen konnte. Aber eine Idee kann noch so gut sein, wenn sie keine Unterstützer und Förderer hat, führt sie bekanntlich auch schon mal nicht zum Ziel. Diese Unterstützer waren die Landtagsabgeordneten Bodo Löttgen und Peter Biesenbach.  Beide haben sich intensiv dafür  eingesetzt, und Bodo Löttgen insbesondere als Mitglied des Ziel-2-Ausschusses, dass europäische Mittel mit diesem Projekt wieder einmal im ländlichen Raum platziert werden. 

In der Zwischenzeit wurde das Projekt Naturerlebnis Nutscheid auf die vom Land zur Bewilligung erforderliche nachhaltige Basis gestellt. Mit dem Deutschen Jugendherbergswerk wurde ein Traumpartner gefunden, der Garant ist für ein langfristiges positives Wirken des Projektes. „Das DJH ist unser Sechser im Lotto und zwar mit Zusatzzahl. Die Übergabe des Förderbescheides des Landes durch unsere Regierungspräsidentin Frau Waalsken ist ein schöner Tag für Waldbröl, den Oberbergischen Kreis und die gesamte Region“, so Bürgermeister Peter Koester in seiner Begrüßungsrede.

In sein Grußwort bezog Bürgermeister Peter Koester ausdrücklich seinen Dank an alle Beteiligten auf allen Ebenen, wie Herrn Lehmkühler und Herrn Maurer bei der Bezirksregierung sowie natürlich Herrn Deitmer vom Wirtschaftsministerium ein.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken machte in ihrer Rede keinen Hehl daraus, dass gute Partner in den Behörden dazugehören, um ein solches Projekt mit einem Gesamtvolumen von  über  neun Millionen Euro voranzutreiben. Sieben Millionen Euro gibt man nicht so einfach aus der Hand. Auf 58 Seiten ist festgehalten, wie man mit dem Geld umzugehen habe. Mindestens 15 Jahre soll dieses Projekt Bestand haben und einen positiven  Einfluss auf die Wirtschaft der Region haben. Das DJH ist als starker Partner mit im Boot. Kamps: „Das Gemeinwohl musste  geprüft werden, ob nicht nur ein kleines Phantasialand entsteht“. Erst nach eingehender Prüfung gab das Finanzamt grünes Licht. Olaf Wirths, der ganz in der Nähe der Kaserne groß geworden ist, hatte vor ungefähr sechs Jahren die Vision eines naturnahen Erlebnisparks. Nun kann er seine Ideen verwirklichen. Der Gesellschaftsvertrag muss noch unterzeichnet werden, dann wird das  Kasernengelände abgeräumt. Der Bauantrag ist die letzte Hürde. „Wenn wir den grünen Stempel haben dann geht es los!“ so Wirths, der seine Rede mit einem Zitat von Frederico Fellini beendete: „Der einzig wahre Realist ist der Visionär“. Hagen Jobi ließ in seiner Rede durchblicken, dass er diesen Visionär bei seinem ersten Besuch wohl unterschätzt hat: „Ich habe damals gedacht, der Junge hat aber viel Phantasie!“ 18 Monate Bauzeit sind vorgesehen um aus Phantasie und Vision real existierende Baumhäuser und behindertengerechte Baumwipfelpfade werden zu lassen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf www.naturerlebnis-nutscheid.de

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