Marktstadt schnürt Hilfspaket für die Waldbröler Tafel

Marktstadt schnürt Hilfspaket für die Waldbröler Tafel

Marktstadt schnürt Hilfspaket für die Waldbröler Tafel

Montag, 30.03.2020 - 10:38 Uhr

Seitdem die Tafel geschlossen wurde, versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv, den Kontakt zu den bedürftigen Menschen aufrecht zu erhalten und neue Lebensmittel zu organisieren.

Die Beschaffung von Lebensmitteln hat sich aber deutlich verändert. Zurzeit erhält die Tafel keine Lebensmittel mehr von den Supermärkten. Diese können aufgrund der aktuell häufig getätigten „Hamsterkäufe“ der Bevölkerung nichts abgeben. Weil die Ware nun also gekauft werden muss, ist es notwendig, die Lebensmittelgroßhändler direkt zu kontaktieren.

Aufgrund der beschriebenen Situation ist aktuell die Ausgabe einer „Notkiste“ geplant, um die kurz bevorstehende Versorgung der Bedürftigen in der Karwoche vor Ostern sicherzustellen. Für den Versorgungsbereich Waldbröl, Reichshof, Wiehl, Morsbach und Nümbrecht werden hierfür insgesamt 15.000,- Euro benötigt.

In Waldbröl werden 160 Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln der Tafel versorgt. Vor Ostern werden weitere Bedürftige erwartet. Hierbei könnte es sich auch um Menschen handeln, die durch die Corona-Schutzmaßnahmen die Hilfe der Tafel in Anspruch nehmen müssen.

Die Ausgabe der „Notkiste“ an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waldbröl soll am Dienstag, dem 07. April, erfolgen. Vorher müssen die Lebensmittel jedoch in der Woche ab dem 30. März eingekauft werden.

Um den Einkauf der Lebensmittel für die Waldbröler „Notkiste“ sicherstellen zu können, benötigte die Tafel 4.700,- Euro.

Peter Koester, Bürgermeister der Marktstadt Waldbröl, hatte schon im Vorfeld die Unterstützung der Stadt zugesagt, falls es bei der Tafel zu finanziellen Engpässen kommen sollte.

Als die Anfrage auf finanzielle Unterstützung nun bei der Stadt eintraf, waren sich alle Fraktionen mit ihm spontan einig, mit einer Geldspende in Höhe von 5.000 € zu helfen. Die Mittel werden zur Verfügung gestellt aus einem Kontingent der Kreissparkasse Köln.

„Ich bin sehr froh, dass wir hier ganz schnell helfen konnten, um die wichtige Arbeit der Tafel für die Bedürftigen zu unterstützen und sicherzustellen“, so Bürgermeister Peter Koester.

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