EHEC: Kreiskrankenhäuser treffen Vorbereitungen

Mikroskopisch angefertigte Aufnahme von Bakterien

Mittwoch, 25.05.2011 - 07:38 Uhr

Nachdem seit der zweiten Maiwoche vermehrt Menschen an blutigem Durchfall und dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt sind, und seit heute der erste Fall in Leverkusen aufgetreten ist, treffen die Kreiskrankenhäuser Gummersbach und Waldbröl Vorbereitungen für mögliche
Betroffene aus dem Oberbergischen Kreis. "In Zusammenarbeit zwischen dem ärztlichen Direktor, der Pflegedirektion und unseren Hygienefachkräften haben wir festgelegt, wie wir verfahren, wenn ein Patient mit dieser Durchfallerkrankung zu uns kommt", erklärt Wolfgang Brodesser,
Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Gummersbach. Über diese Maßnahmen, die in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt erlassen wurden, seien alle Häuser des Klinikums Oberberg informiert worden. Dazu zählen die Kreiskrankenhäuser Gummersbach und Waldbröl, das Zentrum für seelische Gesundheit in Marienheide und die Psychosomatische Klinik in Bergisch Gladbach. Zudem, so Brodesser, sei gewährleistet, dass auf der Infektionsstation in Gummersbach Betten frei sind für Betroffene.
Auch im Kreiskrankenhaus Waldbröl stehen Infektionsbetten zur Verfügung. „Wir nehmen zurzeit Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten im Kreisgebiet und zum Rettungsdienst auf, damit uns von dort Verdachtsfälle möglichst frühzeitig gemeldet werden und wir in den Kreiskrankenhäusern auf die Patienten vorbereitet sind“, erklärt Brodesser. Dadurch ist gewährleistet, dass die Betroffenen direkt auf die Infektionsstation kommen. Besuchern und Patienten der Krankenhäuser wird empfohlen, auf eine gute Händehygiene zu achten. Ausführliche Informationen zu dem Erreger EHEC hat das Robert Koch Institut auf seiner Internetseite www.rki.de zur Verfügung gestellt.

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